Lied-Vers-Reim
 
31.03.12
In der Nacht von Gestern auf Heute hatte ich einen Traum:
Meine Frau und ich sahen zum Fenster hinaus. Dicke Wolken türmten sich auf am Himmel. Es war Furcht einflößend. Die Wolken begannen sich in einem Wirbel zu drehen. Wir hatten Angst, dass alles in den Himmel hochgesogen würde.
Da tauchte ein böser grüner Drache auf. Er verschlang alles Leben, das er erreichte. Dazu drang er in jedes Haus ein, in alle Zimmer und vernichtete jedes lebende Wesen darin. Keine Macht der Welt konnte diesen Drachen aufhalten. Er war so groß und mächtig.
Dann wurde mir deutlich, dass auch dieser böse Drache geliebt werden wollte. Ich setzte mich hin und entfaltete in mir die Liebe für dieses grausame Wesen. Dies spürte der Drache. Er kam zu mir. Ich hatte gleichzeitig furchtbare Angst und empfand zunehmende Liebe für ihn.
Da wurde der Drache zahm und zutraulich. Er öffnete sich auch für seine Liebe.
 
Dieser Traum sagt mir, dass das Wichtigste für unser Handeln ist, dass wir es mit Liebe tun. Es ist wichtig zu wissen, was wir tun; aber ohne Liebe bringt es nichts Gutes.
Auch die Misserfolge der letzten Monate wollen mir eines sagen: letztendlich geht es um die Liebe. Das erkenne ich jetzt.
Selbst die vielen „bösen” und „kleinen” Geister weisen uns auf das Eine hin: Das, worum es in unserem Streben geht, ist die Liebe.
Es braucht für mich viel mehr Mut, dies in meinem Alltag auszusprechen, als dem Drachen gegenüber zu sitzen und in Liebe da zu bleiben.
Ich fange jetzt an.